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Frank Pfeiffer

Vita

Frank Pfeiffer wird 1960 in der norddeutschen Kleinstadt Itzehoe geboren.
In den 1980er-Jahren schließt er sich der Hamburger Künstlergruppe „Keine Einigung“ an. Er lebt zu dieser Zeit in einer Fabriketage am Rödingsmarkt, die er sich mit anderen Künstlern teilt. Die Wohngemeinschaft entwickelt sich zu einem lebendigen Ort des kulturellen Austauschs: Ausstellungen, Konzerte, Filmvorführungen und Kunst-Happenings finden dort statt.
Gemeinsam mit anderen Künstlern gründet Pfeiffer in den 1980er-Jahren die Werkstattgalerie Gazo in Hamburg. Die Galerie versteht sich als unabhängiger Ort für zeitgenössische Kunst und bietet Raum für Ausstellungen und experimentelle künstlerische Projekte.
In den späten 1980er-Jahren konzentriert sich Pfeiffers eigene künstlerische Arbeit vor allem auf Zeichnungen mit Tusche sowie Blei- und Buntstift. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen zeichnerischer Beobachtung, freien Formen und einer zunehmend experimentellen Bildsprache.
Auf die intensive Auseinandersetzung mit der Zeichnung folgt eine Ausbildung zum Lithografen. Die Verbindung von klassischer Drucktechnik und bildnerischer Gestaltung prägt seinen weiteren künstlerischen Weg.
In den folgenden Jahren widmet sich Frank Pfeiffer sowohl beruflich als auch künstlerisch zunehmend der digitalen Bildkunst. Gemeinsam mit dem Hamburger Fotografen und Theaterinspizienten Michael Thiel arbeitet er unter dem Label „Bullit4You“. In dieser Zusammenarbeit verbinden sich Fotografie, digitale Bildbearbeitung und künstlerische Inszenierung zu eigenständigen visuellen Arbeiten.
Arbeiten und Projekte von Bullit4You werden unter anderem in Hamburg präsentiert, darunter bei Feinkunst Krüger (1999), elbart (1999, 2000, 2004), Projekt B 22 (2006)sowie im Rahmen der Altonale (2011).
Seit etwa zwei Jahren hat sich Frank Pfeiffer wieder intensiv der Malerei zugewendet. Nach den frühen zeichnerischen Arbeiten und der langjährigen Beschäftigung mit Fotografie und digitaler Bildkunst steht heute wieder das unmittelbare Arbeiten mit Farbe und Leinwand im Mittelpunkt.
Damit schließt sich ein Kreis: Von der Zeichnung über die Lithografie und digitale Bildkunst führt sein künstlerischer Weg zurück zur Malerei – getragen von der Erfahrung aus mehreren Jahrzehnten künstlerischer Arbeit und dem stetigen Wechsel zwischen traditionellen und neuen Bildmedien.

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